Kurmittelhaus, Oberstdorf

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Kurmittelhaus, Oberstdorf

Kurmittelhaus, Oberstdorf2018-07-26T14:23:41+01:00

Das Problem

Die Akustik des Saales lässt wegen der geringen Tragweite der Klänge Konzerte ohne elektroakustische Unterstützung kaum zu. Diese akustische Situation ist vor allem für klassische Konzertveranstaltungen mehr als problematisch. Der künstlerische Leiter des seit 1993 veranstalteten Oberstdorfer Musiksommers empfand diese Situation als eine Zumutung für Künstler und Publikum.

Die Lösung

Die auftragsmäßige Umsetzung der Akustikmaßnahmen bestand darin, dass die Deckensegel über der Bühne mit RESPA -Plattenresonatoren beplankt wurden.

Zusätzlich dazu werden acht 2,5m breite und 3,2m hohe mobile RESPA -Standresonatoren hinter den Aufführenden, sowie seitlich gefächert je nach Bedarf aufgestellt

Tests mit RESPA -Plattenresonatoren

Die Ausgangssituation hat sich entscheidend verbessert.

Fazit des Akustikbüros:

Die im Rahmen des Oberstdorfer Musiksommers durchgeführten Akustiktests haben aufgezeigt, dass durch die Aufstellung von variablen Akustikplatten (Plattenresonatoren) eine deutliche Verbesserung der Raumakustik (Schallversorgung, Klangbild und akustische Transparenz) auf der Bühne sowie im Saal und auf der Empore erreicht wurden.
Jürgen Troué, Büro für Bauphysik & Akustik/Gutachten

Mein Urteil bezüglich der neuen Holztrennwände (Plattenresonatoren) im Großen Kursaal in Oberstdorf steht fest. Ich kann nur feststellen, dass die Akustik jetzt deutlich verbessert ist.
Rosa Fuchs, Gutachten Raumakustik

Die Akustikplatten haben das Hören der Musiker untereinander, im Sinne des Monitoring stark verbessert.
Christian Heckmair, Harmonic Sound, Veranstaltungstechnik

Die senkrechten beweglichen Elemente überzeugten. Auch die Bodenelemente wirken sich sehr günstig auf die Schallübertragung aus. Mit diesen Maßnahmen waren die dynamischen Abstufungen im piano- sowie im forte-Bereich erheblich deutlicher wahrnehmbar.
StR. Thomas Müller

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