Kultur-Casino, Bern

Kultur-Casino, Bern

Kultur-Casino, Bern2018-07-26T14:35:57+02:00

RESPA-Klangboden und Notenpulte im Kultur-Casino Bern

»Es hat mich sehr überrascht. In der ersten Probe war es für mich fast so, als wäre ich an einem anderen Ort, wo ich zwar daheim bin, an dem es mir aber viel besser gefällt … Ich höre nun viel mehr in die Weite.«

Mario Venzago, Dirigent des BSO

Beitrag des SF zur RESPA-Installation in Bern

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Beitrag „Resonanzboden verblüfft Musiker-Ohren“ aus der Sendung „Einstein“ des Schweizer Fernsehens vom 26.01.2012.

Objekt

Das Kulturcasino wurde im Stil des spätbarocken Klassizismus erbaut. Zwischen 1979 bis 1999 wurde die Technik dem heutigen Stand angepasst und der Konzertsaal mit einer modernen Orchesterbühne ausgestattet. Dennoch fehlte es dem Orchesterklang im Saal weiterhin an Brillanz, Ausgeglichenheit und Differenziertheit. Auf der Bühne beklagten sich die Musiker über mangelhafte klangliche Transparenz, die das Zusammenspiel erheblich behindere.

Testinstallation mit RESPA

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Bei der probeweisen Belegung der Bühne mit RESPA-Bodenresonatoren im Jahre 2009 wurde offenkundig, dass diese Probleme mit Hilfe der RESPA-Technologie endlich lösbar geworden sind.

Der 1. Konzertmeister des BSO, Alexis Vincent, schrieb damals an das Orchestermanagement:

„Ähnlich einem Geiger, dem sich mit einer Stradivari neue Perspektiven plötzlich eröffnen, würde das Berner Symphonieorchester mit dem neuen Klangboden in vielerlei Hinsicht zu neuen Ufern aufbrechen können: die Kompaktheit des Orchesterklanges, die Oberton-Reichweite, gleichzeitig die Transparenz und die Farbpalette würden signifikant verbessert.“

Der Auftrag

Installation des RESPA-Klangbodens

Der Bühnenboden des Kultur-Casinos Bern stellte für RESPA deswegen eine besondere Herausforderung dar, weil aus Gründen des Denkmalsschutzes eine Parkettoberfläche zwingend erforderlich war.

Dass RESPA diese Herausforderung auch in akustischer Hinsicht erfolgreich bestanden hatte, zeigte sich dann nach der endgültigen Installation im Kulturcasino, die im September 2011 erstmals öffentlich vorgestellt wurde.

Auch BSO-Orchesterdirektor Matthias Gawriloff freute sich sehr über die qualitative Verbesserung der Akustik, die durch den RESPA-Resonanzboden im Konzertsaal erzielt worden ist:

„Durch den neuen Klangboden hören sich die Musikerinnen und Musiker untereinander viel besser, was zu einer höheren Spielqualität auf der Bühne führt. Gleichzeitig klingt das Orchester für die Zuhörerinnen und Zuhörer farbenreicher und transparenter.“

Das RESPA-Notenpult

Ein nicht zu unterschätzenden Anteil am Erfolg der RESPA-Installation besteht in der Resonanzleistung der im Casino-Saal ebenfalls eingeführten RESPA-Notenpulte, weil diese auf ganz natürliche Weise genau dort aufgestellt werden, wo die Resonanz besonders stark zur Wirkung gelangt, nämlich in der unmittelbaren Nähe der Schallquelle.